Du kennst das sicherlich auch, es gibt Situationen, die du gerne anders hättest, aber im Moment fällt dir noch keine Lösung ein. Oder du glaubst auch gar nicht daran, dass du etwas ändern könntest. Vielleicht hast du aber auch gar keine Lust, irgendetwas zu tun und hoffst eben darauf, dass ein Wunder geschehen möge.

Dieses Abwarten und hoffen ist nur eine andere Form von Nichtverantwortung. Indem du nur ausharrst, übernimmst du keine Verantwortung für deine Lebensgestaltung.

Wenn du dich für das Nichtstun bewusst entscheidest, dann übernimmst du dafür zumindest die Verantwortung, aber beklage dich hinterher nicht, wenn sich die Situation nicht so gefügt hat, wie du es gerne gehabt hättest.

Es ist vielleicht einfacher zu lamentieren, wie ungerecht das Leben ist. Wieviel Pech dir immer wieder widerfährt. Es ist vielleicht bequemer , sich zum Opfer der Umstände zu erklären. Es sei dir gegönnt, vielleicht hast du dich ja in diesem Leben für eine Ausruhinkarnation entschieden. Das kann ich nicht beurteilen und es steht mir auch nicht zu.

Anderseits, wenn du bis hierher gelesen hast, dann gibt es vielleicht einen Anteil in dir, der dir sagt, dass es nun an der Zeit ist, zu handeln. Genug mit Entschuldigungen und Untätigkeit.

 

Es gibt 2 Möglichkeiten mit solchen Situationen umzugehen

Anstatt zu hoffen, betrachte doch einmal ganz pragmatisch deine Optionen. Es gibt zwei Möglichkeiten:

Du handelst und änderst somit die Situation, die dir nicht gefällt oder aber du akzeptierst die Situation, so wie sie ist. 

Diese Akzeptanz ist in ihrer Energie grundlegend anders als Hoffnung. Indem du akzeptierst, was gerade ist, bist du nicht mehr im Widerstand zu etwas. Somit kann sich in dir aus dieser Entspannung heraus möglicherweise eine unerwartete Lösung zeigen. Oder aber, du stellst fest, dass du an der Situation gar nichts mehr ändern möchtest. Vielleicht ist sie sogar plötzlich perfekt.

 

Ich möchte dir dazu ein Beispiel aus meinem Leben geben:

Mit Anfang 30 hatte ich nach einem Wohnungsumzug so starke Rückenschmerzen, dass ich ohne Schmerzmittel meinen Tag nicht mehr bewältigen konnte. Und dieser bestand sowieso nur noch daraus, auszuprobieren, welche Körperposition am Erträglichsten war. Mein ganzes Leben konzentrierte sich monatelang nur noch darauf. Mein Orthopäde empfahl mir als radikale Maßnahme die Versteifung mehrer Rückenwirbel oder bei der Rentenversicherung einen Antrag auf Erwerbsunfähigkeitsrente zu stellen. Beides war für mich zu diesem Zeitpunkt keine Option, aber da ich keine andere Lösung in Aussicht hatte, akzeptierte ich erst einmal das nicht lösen können.

Zufälligerweise erlernte eine Freundin von mir zu diesem Zeitpunkt Kinesiologie und wollte mit mir üben. Das hat mich neugierig gemacht und ich bat sie, mir mitzuteilen, wann wieder ein Kurs stattfinden würde. Ich war ja krankgeschrieben und hatte somit Zeit im Überfluss. Und es fügte sich hervorragend. Es fand ein weiterer Kurs zum Thema hypertone Muskeln ( also Muskeln unter Daueranpannung) statt, bei dem ein Chiropraktiker aus Amerika den Kurs leitete. 

Ich nutzte die Gelegenheit und ließ mich von ihm zwei mal als Probandin behandeln. Was mir im Rücken saß, war nur der Ablösungsprozess von meiner Mutter! Ich hatte mich mit Anfang 30 immer noch nicht emotional abgenabelt. Dieser Konflikt verhinderte, dass ich mich aufrichtete und in meinem Leben einrichtete.

Was soll ich sagen? Nach den zwei Sitzungen stand ich auf und wandelte, als ob es nie anders gewesen wäre!

Hätte ich damals nicht gehandelt, indem ich mit zu diesem Kurs gegangen bin, wer weiß, vielleicht hätte ich dann tatsächlich meine EU Rente beantragt und wäre vielleicht bis heute todunglücklich darüber, nicht mehr ohne Schmerzen, ohne körperliche Einschränkungen mein Leben leben zu können.

Aber indem ich spontan diese Wahl traf, veränderte sich mein Leben und meine Einstellung zu meinem Leben grundlegend! Ich kündigte meine Stelle im öffentlichen Dienst, erlernte über viele Jahre Kinesiologie und sonstige energetischen Methoden und eröffnete meine Praxis vor fast 25 Jahren.

Ich habe diesen Schritt nie bereut, ganz im Gegenteil. Erst durch die Lebensumstände wie sie damals waren, habe ich meine Berufung gefunden.

Das damalige Leid war also perfekt, um mich in die Gänge zu bringen, und die Verantwortung für mich und meine Lebensgestaltung bewusst zu übernehmen.

Welches ist dein perfekter Auslöser?

Was möchtest du endlich ändern, anstatt auf Veränderung zu hoffen?

Du weißt nicht, wo du beginnen sollst? Oder du traust es dir alleine nicht zu?

Ich helfe dir gerne dabei! Nutze die Möglichkeit zu einem kostenfreien Gespräch in dem wir gemeinsam erörtern, was für dich gerade das Wichtigste ist und wie du dort hinkommst.

 

Michaela Mantwill